Top-Idee Nr. 20: „Fahrradfreundliches Harburg“

Projektidee:
Dieses Projekt setzt auf den schnellen Ausbau und die qualitative Aufwertung des bezirklichen Radroutennetzes und die Einbeziehung der Bürger in die Planung im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsverfahrens.

Dabei sollen folgende Maßnahmen fest in die Planungen integriert werden:

  • Die Neue Straße soll im Bereich des Kopfsteinpflasters für Radfahrer optimiert werden. Hierzu soll die bestehende Pflasterdecke aufgenommen und an beiden Straßenrändern durch für Radfahrer geeignetes, geschnittenes Pflaster ersetzt werden. Im mittleren Bereich der Straße soll das Kopfsteinpflaster anschließend wieder verlegt werden. Das Längsparken am Straßenrand soll in diesem Bereich weitestgehend entfallen.
  • Die Achse Krummholzberg / nördliche Winsener Straße soll für Radfahrer optimiert werden. Hierzu soll im Bereich Krummholzberg ein abmarkierter/abgesetzter Radweg auf Bürgersteigniveau eingerichtet werden. In der nördlichen Winsener Straße sollen Radfahrspuren realisiert werden.
  • Die Radwegführung an der Hannoverschen Straße in Richtung Norden vor dem Busbahnhof soll im Zuge des Umbaus des Busbahnhofs dahingehend optimiert werden, dass die Richtung Norden verkehrenden Radfahrer auf der Ostseite der Straße verbleiben können. Kurzfristig soll die bestehende Führung auf die Westseite der Straße (vor dem Phönix-Center) besser markiert und erkenntlich gemacht werden.
  • Die baulichen Maßnahmen des Veloroutenkonzepts sollten mit den Planungen für das Stadtrad verknüpft werden.
  • Radwege auf Bürgersteigniveau sollten (insbesondere im Harburger Ring) durch Radfahrer-Piktogramme und weiße Trennlinien besser erkenntlich gemacht werden.
  • Radwege sollten an Bushaltestellen nie zwischen dem Wartehäuschen und der Bushaltebucht / dem Buskap geführt werden. Entsprechende Punkte sind zu identifizieren und zu beseitigen.
  • In der Zwischenzeit soll die bestehende Radverkehrsführung besser ausgeschildert werden.

Petitum:
Die Bezirksversammlung möge die Verwaltung damit beauftragen, den schnellen Ausbau des bezirklichen Radroutennetzes in der derzeit vorgesehenen Form zu bewirken, die Qualität der Radwegeführung zu optimieren und für die zukünftige Radroutenplanung ein Beteiligungsverfahren durchzuführen.

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